Geschäfts­bericht 2019

Wirtschaftsbericht Geschäftsentwicklung

rhenag schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. In allen drei Geschäftsfeldern – dem Energiegeschäft, den Beratungs- und IT-Dienstleistungen für Stadtwerke sowie in der Beteiligungssparte – konnten wir unsere Ergebnisziele erreichen und teilweise sogar übertreffen. Breiter aufgestellt als ein klassischer Regionalversorger profitierte rhenag auch 2019 erneut vom Zusammenspiel der Geschäftsfelder: Die operativen Lösungsansätze unseres Energiegeschäfts sind die praxisnahen Blaupausen für unsere Stadtwerkekunden, die letztlich vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir. Im rhenag-Beteiligungsnetzwerk haben wir 2019 wiederum Knowhow und Ressourcen für die Entwicklung neuer Geschäftsansätze gebündelt und so – besser als stand-alone möglich – Risiken verteilt und wertvolle Synergien realisiert. Diese breit abgestützte wirtschaftliche Stärke war 2019 das Fundament, von dem aus wir unser Geschäft im Sinne eines sektorübergreifenden Klimaschutzes weiterentwickelt haben.

Die wesentlichen Entwicklungen in den genannten Geschäftsfeldern hier kurz im Überblick: Im klassischen Commodity-Geschäft konnten wir den erwarteten Absatzrückgang beim Erdgas durch einen deutlichen Anstieg beim Strom kompensieren. Die Kündigungen im Stammgebiet waren 2019 rückläufig, im überregionalen Vertrieb konnten wir unsere ambitionierten Akquisitionsziele erreichen. Die stabile Ertragslage im klassischen Geschäft ermöglichte es uns, unser energy+-Segment der energienahen Dienstleistungen weiter im Markt zu verankern.

In der Stadtwerke-Dienstleistungssparte waren wir 2019 weiter auf Wachstumskurs. Die Kooperationsangebote der rhenag waren sowohl im Bereich der Fachberatung als auch im IT-Segment sehr gefragt, so dass der Kreis unserer Stadtwerkekunden ausgeweitet werden konnte.

Das rhenag-Beteiligungsgeschäft profitierte 2019 von steigenden Ausschüttungen insbesondere der großen Gesellschaften, die – abgesichert im rhenag-Netzwerk – auf ihren Märkten erfolgreich agierten. Auch die im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutlich höheren Erträge unserer beiden Netztöchter Rhein-Sieg Netz GmbH (RSN) und Westerwald-Netz GmbH (WWN) fließen in das Beteiligungsergebnis ein. 2019 profitierte auch die RSN von steigenden Ausschüttungen ihrer Beteiligungen.

Insgesamt betrug das Ergebnis vor Steuern 46,3 Mio. € (Vorjahr 36,3 Mio. €). Nach Steuern erwirtschaftete rhenag 2019 einen Jahresüberschuss von 34,2 Mio. € (Vorjahr 25,8 Mio. €). Der deutliche Anstieg resultiert vor allem aus der positiven Entwicklung des Beteiligungsergebnisses.